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Mittwoch, 15. Oktober 2008

Episoden


Es ist zwar ein Menge passiert, aber zwei Erlebnisse sind schon etwas absonderlich und deshalb besonders erwaehnenswert:

Episode 1 - Kuala Lumpur: Waehrend meines Fussmarsches durch KL muss ich immer wieder mal in eine air-conditioned Umgebung fliehen - ansonsten wird der Fluesigkeitsverlust doch exorbitant hoch. Das geht einmal in einem Hostel mit angeschlossenem Internetcafe (update von woist.remmele.de), einmal auch bei einem Mac Donalds - mit einem eiskalten Cola. Direkt daneben liegt der vor einiger Zeit renovierte Markt - ein Unikum in dem vor allem Kunst (!?) verkauft wird. Oder was man dafuer haelt. Oder einfach lokaler Krimskrams (oft wirklich Made in Malaysia). Beim Schlendern komme ich an einem Schild vorbei, in dem mir das Wort 'Mikromassage' auffaellt?Der Besitzer des Standes erklaert mir auch gleich, worum es geht: Man steckt die Fuesse in ein Bassin voller Fische, die dann alles Ueberfluessige von den Fuessen abfressen, was reinigend, wohltuend, relaxend und massierend sein soll. Ziemlich verdattert schaue ich einige Leuten zu, die das anscheinend erleben - und sogar noch ganz gluecklich dabei aussehen. Also wage ich das Experiment auch mal und lasse mir fuer 5 RM die Fuesse putzen. Zunaechst ist es aber eines: total kitzlig! Die Fische haben mich als neues und anscheinend potentes Opfer ausersehen und kommen in Scharen angeschwommen. Dann ist es doch noch interessant und tut sogar ganz gut. Wenn man gut drauf ist.

Episode 2 - Singapur: Mir wurde ein etwas Aelterer (von mir aus gesehen - also mindestens deutlich ueber 75 jaehriger) Taxifahrer zugewiesen, bei dem mir schon nach den ersten Metern auffiel, dass er
  • die Spur nicht haelt, sondern immer auf zweien faehrt,
  • immer konstant 60 km/h faehrt, egal ob Geschwindigkeitsbegrenzung oder nicht und
  • staedig schmatzt und mit den Zaehnen klappert.
Kann ja heiter werden. Wird es dann auch, denn als es zwischenzeitlich mal nicht schmatzt stelle ich entsetzt fest, da?er mit der linken Hand sein Gebiss rausgenommen hat, mit den Fingern sensibel drueber streicht und es dann aber doch wieder einsetzt. Was dazu fuehrt, dass er von nun an schneller faehrt, die Spur aber immer noch nicht halten kann. Die Logik ist mir zwar nicht verstaendlich, aber trotzdem eindeutig.

Ansonsten - ist es nach wie vor warm, sehr warm. Singapur ist nach wie vor eine Reise wert - vor allem, da ich diesmal in das indische Lichterfest reingeraten bin.

Und morgen Abend heisst es Abschied nehmen. Es geht dann weiter nach Bangkok.

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Dienstag, 14. Oktober 2008

kl - erste eindruecke

also - es ist warm, wirklich richtig warm und der schweiss laeuft auch ohne anstrengende bergtour in stroemen die stirn und wasauchimmer hinunter. ausser - man ist gerade mal wieder irgendwo innen, wie etwa den petronas towers. ziemlich beeindruckend, wenngleich ich subjektiv das gefuehl habe, dass etwa die twin towers einfach hoeher waren. waren sie zwar nicht, aber - naja, subjektiv darf ich das ja denken.

gestern habe ich mir als eingewoehnung noch den butterfly park angeschaut - aehnlich, wie den auf sentosa island in singapur, aber halt auf malayisch. die viecher haben dummerweise meist nicht das gemacht, was ich von ihnen gewollt habe, weswegen auch die fotoausbeute deutlich geringer ausfiel als erwartet. einfacher war klcc - die tuerme stehen einfach und warten auf den fotografen.

als kleines gegenstueck bin ich jetzt nach chinatown in den markt gefahren - da ist es auf einmal richtig asien, im gegensatz zur boom-city kl, so wie ich sie bisher gesehen hatte. macht auch wieder richtig spass, nicht nur neue architektur zu fotografieren.

geldmaessig bin ich auch schon angekommen: fuer 1,50 eur (das zeichen gibt's auf asiatischen tastaturen nicht dort, wo es eigentlich hingehoert) gibt's entweder einen espresso doppio (bei starbucks), einen frisch gepressten orangensaft oder ein mittagsmenu mit chicken, reis, suppe und einer flasche mineralwasser. wobei die starbucks deutlich weniger oft zu finden sind, als locations fuer das menue.

von michel war ich schon vorgewarnt worden, dass taxi-fahren in kl nicht so einfach ist, wie sonst auf der welt. stimmt. da gibt's einige stories (dann in der langen beschreibung).

jetzt bin ich langsam wieder auf 39grad runtergekuehlt und kann mich wieder an die erforschung von kl machen.

also dann, bis zum naechsten mal. wahrscheinlich aus singapur.

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langfassung
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anreise- langfassung
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